Montag, 18. Januar 2021
Nicht genug
Vorgestern Nacht. Romantisch und richtig schön winterlich. Der Taunus ist nicht mehr zu sehen.



Inzwischen ist es wieder in den Plusgraden, und da bleibt nicht viel übrig von der weißen Pracht, die wir so dringend zum Auffüllen der Grundwasserspeicher benötigen.

Traurig macht mich der Blick aus unserem Schlafzimmer unterm Dach. Da sieht man auf einige der Kahlstellen im Wald als Folge von Borkenkäferbefall nach den drei extrem trockenen letzten Jahren.





Der Anblick zieht sich die ganze Höhe entlang. Und dabei stehen noch viele braune, vertrocknete Waldstücke wie Mahnmale. Der Forst kommt gar nicht nach mit den Fällarbeiten und Neuanpflanzungen.

Ich hätte lieber seit zehn Jahren auf Windräder geschaut. Aber die leider sehr erfolgreichen Verhinderungsinitiativen wollten ja keinen gesunden Wald für den Klimaschutz opfern.
Jetzt fällt dieses Argument ja wohl weg.

Ob den Windkraftgegnern wohl langsam klar wird, dass auch ihre so umweltfreundlichen E-Autos regenerativen Strom brauchen? Und der kann ja wohl nicht nur in der Nordsee erzeugt werden...

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Dienstag, 5. Januar 2021
Steigende Beweglichkeit
Vor ein paar Wochen hätte ich ja kaum daran geglaubt.
Aber ich kann mich wieder bewegen und laufen, ohne für andere sichtbar zu humpeln.
Natürlich spüre ich beim Gehen das defekte Knie anders als das gesunde, und ich trete rechts vorsichtiger auf. Lange Gänge sind noch nicht angesagt.
Aber die Schmerzen haben sich spürbar verringert.

Allerdings tue ich auch täglich was dafür und erfrage alle möglichen Tipps von meiner Physiotherapeutin. Kniebeugen und die manchmal ziemlich schmerzhafte Massage mancher Muskel- und Sehnenansätze gehören dazu. (Bei den Therapeuten führt das jedes Mal zu blauen Flecken... Ich kann das besser dosieren.)

In meinem Gesundheitsbulletin könnte jetzt wohl stehen, dass ich mindestens 65% erreicht habe. Ist doch wirklich ein Fortschritt -im wahren Sinne des Wortes.

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Samstag, 2. Januar 2021
Jahreseintritt 2021
Ja, es war vergleichsweise ruhig an Silvester. Man konnte ja auch nur sehr eingeschränkt an Feuerwerksbatterien kommen. Für uns kein Problem, denn wir haben noch nie Feuerwerk gekauft, sondern immer das Spektakel vom Dachzimmer aus beobachtet, solange noch nicht die Sicht vernebelt war.

Relativ ruhig. Die Verquerdenker in 200m Entfernung und gegenüber hatten offenbar Böller-Vorratslager im Keller angelegt. (Und gestern lief der achtjährige Sohn des Nachbarn mit verbundener Hand herum...)

Unsere Luna fand die Schläge überhaupt nicht lustig und verkroch sich unter der Sitzbank in der Küche. Glücklicherweise ging es ja nicht allzu lange.

Wir haben mit den WG- Partner:innen unserer Tochter ein Glas gehoben und dabei die Feuerwerksmusik gehört. War eine schöne Alternative.

Allen hier ein gutes Jahr!

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